Apfelschätze Ernteaktionen

Tonnen von Äpfeln bleiben in Gärten oder vor unseren Stadtgrenzen ungeerntet. Es ist unrentabel, die Ernte ist größer als der Eigenbedarf oder es fehlt an Zeit. Mehr und mehr Hochstämme, alte Sorten und Lebensräume für Tiere verschwinden so aus unserer Landschaft. Von geschätzten 20.000 Apfelsorten weltweit, kommen nur noch 6-10 industriell produzierte Apfelsorten sowie maximal 10-60 Sorten von regionalen Anbietern in unsere Supermärkte. Dieses ungenutzte Obst  und das Wissen über Äpfel, Lagerung und Verarbeitung zu Stadtfamilien, Schulen und Kitas zu bringen, ist das Ziel von „Apfelschätze“.  Aber auch für alle … weiterlesen

Der Mai beginnt mit reicher Stadternte: Tannenspitzen- und Gänseblümchengelee und Spitzwegerich

Mit der Wärme der letzten Zeit explodiert die Natur in Berlin geradezu. Überall grünt und blüht es und beschert reiche Stadternte: Heute habe ich aus circa 600g Tannenspitzen (bitte nicht die von jungen Bäumen nehmen!) und 4 Handvoll Gänseblümchen 18 Gläser Gelee gekocht. Und da ich sowieso schon auf der Wiese herumkroch, habe ich gleich noch eine Schüssel voll Spitzwegerich gepflückt. Schmackhafter Tee – gut im Winter gegen Erkältung. Selbst in Berlin sind Tannenspitzen, Gänseblümchen und Spitzwegerich weitab von Straßen fast gut zu finden. Das Ernten geht schnell (Tannenspitzen circa … weiterlesen

Waldmeisterernte am Hauptbahnhof

Gleich neben dem Hauptbahnhof unter Buchen, ab der großen Straßen, habe ich ein Waldmeistermeer gefunden. Daraus werde ich mit den Kindern des Gipscafes giftgrünen Waldmeistersirup machen und für mich Waldmeisterbowle. Wichtig: Waldmeister zum Kochen möglichst vor dem Blühen ernte, dann einige Stunden verwelken lassen oder kurz eingefrieren, dann wird das Aroma stärker. Als Mottenmittel blühenden Waldmeister verwenden.  

Veilchen – schön und lecker

Trotz Kälte zieht der Frühling mit seinen Blumen ein. Da viele Blumen nicht nur eine Augen- sondern auch eine Gaumenweide sind, will ich mich bei Stadt macht satt besonders eßbaren Blumen widmen, denn Städte können nicht genug Farbtupfer und Leckereien haben. Gerade ist Veilchenzeit und ich habe in Privatgärten einige Teller voll gesammelt ohne die ganzen Wiesenpracht abzuernten. Daraus entstanden „kandierte Veilchen (und Gänseblümchen“, Veilchenessig und Veilchenzucker. Die kandierten Veilchen sind wunderschön und schmackhaft-man braucht etwas Zeit und Muse dazu. Für den schnellen Städter sind dagegen Veilchenessig und Veilchenzucker im … weiterlesen

Gemüse wachsen sehen

Wer keine Zeit zum Stadtgärtnern hat, trotzdem fantastisches regionales Gemüse frisch vom Beet haben will, sollte einfach im herrlichen Steinhöffel Garten beeten lassen. Die schönsten Stückchen des Gartens werden zur Adoption freigegeben.  Ab März wird ein neuer Beetteppich herangezogen, in dem sich grün, bunt und gesund Kräuter und Blüten, Knollen und Blättchen, Früchte und Bohnen genussvoll und gepflegt breit machen dürfen. Für eine Spende von 100 Euro (steuerlich abzugsfähig) wird  ein  2,5 x 2,5 m großes Pflanzenfeld  gehegt und gepflegt. Man muss sich nur entscheiden, ob man lieber das Beet “ … weiterlesen

Werkstatt Ernährungs- und Verbraucherbildung lädt Stadt macht satt ein

13.03.2012 Bericht der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Zur 6. Werkstatt Ernährungs- und Verbraucherbildung am 13.03.2012 trafen sich die Werkstatt-Teilnehmerinnen in der Anna-Lindh-Schule im Berliner Bezirk Wedding zum Thema „Ernährungs- und Verbraucherbildung im Lernort Schulgarten“. Die Anna-Lindh-Schule hat, wie insgesamt ca. 270 Berliner Schulen, einen Schulgarten. Frau Orthen-Richter, Gastgeberin der 6. Werkstatt und  Lehrerin der Anna-Lindh-Schule, stellte den Teilnehmenden bei einer Führung das großzügige und naturbelassene Außengelände der Schule inklusive des Schulgartens vor und gab einen aktuellen Einblick in die Vorhaben rund um den Schulgarten. Im Anschluss informierte Herr Krüger-Danielson, vom Schul-Umwelt-Zentrum Mitte … weiterlesen

Das Stadt macht satt-Erntefahrrad

Aino Stratemann mit Erntefahrrad

Nachem ich eine Tonne Äpfel und Birnen von herrenlosen Bäumen mit diesem Kinderwagen geerntet habe war klar: „Stadtmachtsatt“ braucht ein Erntefahrrad mit der Städter auch größere Mengen unkompliziert nach Hause bringen können. Aus einem alten Fahrrad aus den 60ern, also aus einer Zeit in der auch in der Stadt noch viel selbst geerntet wurde und ein Einkaufswagen, sinnbildlich für unseren entfremdeten Lebensmittelkonsum – bilden das Grundmaterial für unser Erntefverhikel. Folgenden Grundkriterien sollte das Lastenfahrrads erfüllen: Es soll 100 kg tragen können. Das ist ungefähr die Ernte von eimnem ausgewachsenen Apfelbaum. … weiterlesen

ES GEHT LOS!

Stadt macht satt kocht ab 7.12.2011 mit dem Gipscafé der Kastanienbaumschule in Berlin-Mitte. Die Schülercateringfirma wurde am 16.11.2011 offiziell von 16 Schülern der 4., 5. und 6. Klasse gegründet und beköstigt immer donnerstags nachmittags ihre Mitschüler. Passend zur Adventszeit gibt es zum Auftakt von Stadt macht satt am 7.12.2011 Bratäpfel – aus leckeren Boskop-Äpfeln und Walnüssen von herrenlosen, nicht abgeernteten Parkbäumen (http://www.mundraub.org) mit Stadtbienenhonig von der Initiative Berlin summt (http://www.berlin-summt.de). Regionaler geht’s nicht.

An apple a day keeps the doctor away

18.09.2011 Herrenloser Apfelbaum gefunden und das Fallobst gesammelt.   Erntezeit / 1 Person: 100 kg in ca. 4 Std Transport: Kinderwagen mit Fassungsvermögen ca. 30 kg Apfeljahresverbrauch eines Erwachsenen: 30 kg, würde für 3 -4 köpfige Familie für 1 Jahr reichen Kosten: 2 BVG Tickets á 2,30 € benötigtes Lagervolumen:z.B.  in Spossenkisten gelagert ca. 1 qm (für Städter mit trockenem Keller problemlos möglich); Leider sind die Apfel aber Fallobst (obwohl beinah makellos) und kein Lagerapfel. DESHALB gingen die 50 kg Äpfel in die Kinderakademie und werden von 150 Kindern in … weiterlesen