Die Idee

Fortschritt ist, wenn das Gemüse wieder wie zu Großmutters Zeiten nach Gemüse schmeckt.“
Walter Ludin, Journalist

Wenn wir über den Tellerrand unseres gegenwärtigen Essens schauen, dann ist klar: wir brauchen neue Ansätze. Die Schattenseiten von industrieller und globaler Lebensmittelproduktion werden immer offensichtlicher, Klimawandel und Ressourcenknappheit bei wachsender Weltbevölkerung verlangen nach neuen Ansätzen.

„Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.
Würde der Städter wissen, was er frisst,
er würde umgehend Bauer werden.“

Oliver Hasenkamp (dt. Schriftsteller)

Heute leben 50% der Menschen in Städten, 2025 werden es laut UNO über 60% und 2050 über 70% sein. Diese Zahlen werfen die existenzielle Frage auf: Wie können wir Städter uns in Zukunft ausreichend ernähren, ohne die gegenwärtigen damit einhergehenden enormen Umweltschäden, soziale Ungerechtigkeiten, produziertem CO2, Ressourcenverschwendung etc.?

Stadt macht satt zeigt im Rahmen des Konzepts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), wie Städter mit Essen Gutes und Gesundes für  sich und unsere Zukunft tun können. Stadt macht satt sammelt und entwickelt Ideen, wo wir in der Stadt Leckeres ernten und wie wir auf kleinstem Raum (urban gardening) Lebensmittel produzieren können.
Wir Städter werden schwerlich Selbstversorger werden, aber durch das eigene ACKERN, ANBAUEN, ERNTEN und KOCHEN kommen wir Städter wieder der Natur und unseren Lebensmitteln ein Stück näher. Wo Gemüse wächst, gedeihen auch neue soziale, ökologische und ökonomische Formen des Zusammenlebens, die wir dringend brauchen. Und nicht nur das: unsere Städte werden auch schöner und grüner.

Als Kulturschaffende versuche ich mit Stadt macht satt einen Gegenwentwurf zur globalen und industriellen Lebensmittelproduktion, suche nach Antworten und zeige Alternativen. mehr

Ich freue mich, wenn die Ideen-Sammlung zu einer grünen, produktiven Stadt viele Nachahmer,  Unterstützer und weitere Ideengeber findet.

Anja Fiedler

Stadt macht satt ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Kulturkontakte e.V. Die Arbeit an Kitas und Schulen wird z. Zt. überwiegend durch ehrenamtliche Arbeit aufrechterhalten. Deshalb ist jede Spende wichtig und willkommen. Die Förderungen sind als Spende absetzbar.

Die Projekte Gipscafé und Urbaner Schulgarten an der Kastanienbaum Grundschule wurden zum Teil 2011/ 12 von ÜBERLEBENSKUNST.Schule** gefördert. Derzeit finanziere ich Stadt macht satt privat und suche nach Fördern und Unterstützern.

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Spendenkonto Anja Fiedler / Stadt macht satt
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**ÜBER LEBENSKUNST war ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem „Haus der Kulturen der Welt und dem Institut Futur der Freien Universität Berlin.

   

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