Urban Gardening

Auch ohne eigenen Garten gibt es in der Stadt viele Möglichkeiten selbst Gemüse anzubauen, Obst zu ernten und mit neuem Grün, Blumen und gemeinsamem Gärtnern die Stadt schöner und lebenswerter zu machen. „Stadtmachtsatt“ will sich beim Urban Gardening darauf konzentrieren, Ideen und Bauanregungen (mit möglichst konkreten Anleitungen und Erfahrungen) zu entwickeln und zu sammeln, wie Städter auch auf kleinstem Raum, mit einfachsten Mitteln und mit wenig Ressourcen und Zeitaufwand  gesunde und leckere Lebensmittel selbst produzieren (Bauanleitungen).

 

Workshops

Wir geben gern einen Überblick über unsere Module und deren Einsatzmöglichkeiten. Mit Hilfe unseres Anschauungsmaterials vermitteln wir Tips, Ideen und Inspirationen  für  Projektleiter/innen.

Wenn es schon eine Idee für einen Stadt- oder Schulhofgarten gibt, können wir bei der Planung unterstützen, beraten oder Kontakte weitervermitteln.

Und natürlich können wir auch mit Euch zusammen Taschen, Säcke, Tetrapack- und Flaschengärten  in Kursen bauen und installieren.

Praxisbeispiele:

Unsere Tarife für Beratung und Workshops liegen zwischen 30 und 250 Euro.

Blogzeile

Stadt nutz(t) Pflanzen

oder

Nachbarschaftsgärten an Bauzäunen

  • sind nicht nur eine attraktive Alternative zur herkömmlichen Baustellenabsperrung.
  • sind ein Modell für sozial und ökologisch sinnvolle Nutzung von Brachflächen im öffentlichen Raum.
  • visualisieren die zunehmende Versiegelung der Flächen in der Stadt.
  • steigern das Wohlbefinden und die Gesundheit.
  • fördern Nachbarschaft und Eigeninitiative.
  • sensibilisieren für Themen wie Lebensmittelproduktion und Schonung von Ressourcen.

Wir planen zur Zeit ein Pilotprojekt mit der AOK und freuen uns, wenn Nachbarschaftsinitiativen die Idee aufgreifen und weiterverbreiten.

Vielfalt statt Einfalt…

allen, die jetzt noch überlegen was sie auf der Fensterbank vorziehen wollen, empfehle ich  den Film “ die widerständige Saat“  http://www.youtube.com/watch?v=QaOt0PD0G5s

Selbsterntegärten
Unter dem Motto „Wir pflanzen-Sie ernten“ werden fertig bepflanzte Parzellen , die für die Selbstversorgung von 1-4 Personen reichen, für eine Saison gepachtet. Der Städter, der selbst sein Ökogemüse ernten will, muss nur noch 1-2 Std. in der Woche für die Gartenarbeit und 170-400 € für die Saison aufbringen.

www.bauerngarten.net
www.meine-ernte.de

Window Farms oder Regalgärten
Alle Städter, die Fenster  und Regale haben (also alle!), können auch rund ums Jahr ihre Wohnung in ein Gewächshaus verwandeln. Die Idee der Windowfarms aus New York in einfachsten Plastikflaschen auf Hydrokulturbasis Gemüse anzubauen trägt reiche Früchte: Kräuter, Erdbeeren, Tomaten, Kürbis u.v.m.
Die Parasite Farm setzte dagegen auf Pflanzen und eigenen Boden.

Gemeinschaftsgärten | Interkulturelle Gärten | Generationsgärten
Es schießen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden: Frei oder Brachflächen, die Städter durch gemeinsames Gärtnern in ertragreiche und lebendige Grünoasen verwandeln. Bei interkulturellen und Generationsgärten geht es darum Menschen zusammen zu bringen, andere Gärtner wollen wieder ein Gefühl für die eigene Nahrung und zur Natur bekommen, das Ziel von anderen ist es die Artenvielfalt (z. B. besondere  oder alte Sorten) zu erhalten, wieder andere wollen politische und soziale Zeichen setzen. Diese Gärten sind ein Moment der aktiven und partizipativen Stadtgestaltung.

http://www.stiftung-interkultur.de
http://pyramidengarten.blog.de
http://www.prinzessinnengarten.net

Dachgärten
Dachgärten würden das Stadtbild nicht nur grüner,  die Stadtluft besser, das Haus gedämmter (weniger Energiekosten) machen. Neben vielen anderen rationalen Vorteilen würden sie auch diee Lebensqualität der Bewohner und die  Nachbarschaft erhöhen.
Die Initiative „Dachgärten für alle“ oder Nutzdach zeigen eine schöne Aussicht.

Urbane Gärten und Balkone
In der Stadt ist die Erde meist schlecht, Platz rar und teuer und die Bedingungen für Gartenbau deshalb schwierig. Der Urbane Gartenbau zeigt Lösungen wie auch unter diesen Bedingungen nachhaltig Lebensmittel produziert werden können. Sie konstruieren platzsparende vertikale Gärten, Anbautechniken ohne Erde. Auf jeden Balkon, kleinen Freifläche ist urban Gardening möglich. Ein besonderes Beispiel ist „Aquaponic“. Gemüseanbau und Fischzucht auf kleinstem Raum in einem biologisch geschlossenen Kreislauf. Die Nährstoffe aus der Fischfarm düngen die Pflanzen. Ein Prototyp steht auf dem Dach der Berliner „Malzfabrik“.
Aber auch auf  jedem Stadtbalkons ist mehr möglich als man den, wie folgende Beispiele zeigen:

https://twitter.com/#!/welcome/search/schwarmfarm

Schrebergarten
Der Schrebergarten wurde immer wieder totgesagt. Im 20. Jahrhundert war er scheinbar schon dem Untergang geweiht. Doch seit ein paar Jahren zieht es wieder junge Familien in die Schreberzonen.  In den letzten fünf Jahren gingen 45 % aller Neuverpachtungen von Kleingarten an Familien mit Kindern.  In Berlin gibt es über 74.000 Kleingärten in fast 1000 Kleingartenanlagen  auf einer Fläche von rund 3.046 ha ein. Mit 3,5 % der gesamten Stadtfläche hat keine vergleichbare Metropole eine so große Anzahl an privat nutzbaren Gärten im unmittelbaren Einzugsbereich der Innenstadt.

www.kleingarten-bund.de

Unknown category 'Gärtern auf kleinsten Raum'

 

mit freundlicher Unterstützung von:

Stiftung Anstiftung

One Response to Urban Gardening

  1. thorsten says:

    Liebes Stadtmachtsatt-Team!
    Ich finde eure Seite wirklich prima! Das Thema Urban Gardening ist ja derzeit wirklich in aller Munde und ich interessiere mich mittlerweile auch dafür. Toll, was man dazu schon alles an Tipps und informativen Beiträgen wie hier finden kann! Ich denke ich werde mich mal um Teilnahme an einem Workshop bemühen! Vielen Dank und Grüße, Thorsten

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