Gipscafé

Im Schuljahr 2011 | 2012 werden die 16 Schüler (4.-6. Klasse) des „Gipscafés“ der Kastanienbaum Grundschule in Berlin-Mitte im Rahmen von „Stadt macht satt“ ein nachhaltiges Geschäftsprofil für ihre Schülercateringfirma entwickeln. Sie wollen ein soziales Unternehmen werden, das mit Essen Gutes (und Gesundes) für sich und ihre Schule und für unserer aller Zukunft tut und damit Geld verdient.

Meine Idee von „Stadt macht satt“, den Schülern nachhaltiges Wirtschaften „schmackhaft“ zu machen, ist einfach: Ich erforsche mit ihnen, was es alles in der nächsten Umgebung ganz einfach zu „ernten“ gibt: zum einen in der Stadtnatur durch urbanes Gärtnern, aber auch beim Biosupermarkt und Bäcker nebenan, die täglich gute Lebensmittel wegwerfen. Durch das eigene Tun entwickelt sich automatisch ein Gegenentwurf zur globalen Lebensmittelproduktion und zu einer umweltverträglichen und sozial gerechteren Ernährung.

Und nicht nur das: Sie entwickeln ein nachhaltiges Unternehmensmodell, indem sie eigene Produkte entwickeln, die es so z. T. nicht zu kaufen gibt, gesunde und hochwertige (BIO)-Lebensmittel meist kostenlos erhalten und den Mitschülern Essen zu einem Preis anbieten können, den sich jeder leisten kann. Und trotzdem erzielen sie einen fairen Gewinn. So tun die Schüler mit Essen Gutes (und Gesundes) für sich und ihre Zukunft.

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